Wir leben Reitsport und bieten die

Pferdebox (FN *****) im Norden von Frankfurt am Main – Bad Vilbel und im Osten von Bad Homburg v.d.H.

Führanlage für Pferde
Pferdebox und Paddockboxen nördlich von Frankfurt am Main und Bad Vilbel
Pferdestall mit Aussicht ins grüne
Pferdehaltung mit FN ***** Zertifizierung Karben im Norden von Bad Vilbel und Frankfurt am Main

Die Reitanlage am Ludwigsbrunnen in Karben

Artgerechte Tierhaltung ist ein Zauberwort, welches heute von vielen Pferdehaltern von einem Pferdestall / Pensionsstall erwartet wird – und dies nicht ohne Grund.

Artgerechte Pferdehaltung, ordentliche Paddockbox / Pferdestall und angenehmes Umfeld für Pferdebesitzer

Bei uns bedeutet diese “artgerechte Haltung”, dass wir die Pferde individuell, zuverlässig und hochwertig versorgen.
Aber auch für den Reiter und Pferdebesitzer ist die Reitanlage eine grüne Oase vor den Toren von Frankfurt am Main und Bad Vilbel.

Erreichbarkeit aus Frankfurt am Main und Bad Vilbel, Bad Homburg

Seit November 2016 ist nach Fertigstellung der Nordumgehung Karben, die Reitanlage in ca. 15 Minuten von Frankfurt am Main (Nord –  Preungesheimer Dreieck) oder Bad Homburg (Osten) bzw. innerhalb von 10 Minuten von Bad Vilbel (B3 a) und Dortelweil (B3 a) aus, ohne eine Ortsdurchfahrt, zu erreichen. Die Gemeinden Nieder Wöllstadt, Ober Wöllstadt, Schöneck und Niddathal grenzen direkt an Karben und sind nur wenige Fahrminuten von uns entfernt.

Qualität der Pferdehaltung

Die Qualität unserer Pferdehaltung beginnt bei den Futtermitteln und dem Einstreu, geht über den täglichen Stallservice durch qualifiziertes Personal, sowie hochwertiger Trainingsflächen für Dressur- und Springreiten, bis hin zu vielen Zusatzdienstleistungen und modernen technischen Einrichtungen.

Pferde und Ausgleichs-Training

Für den Ausgleichssport der Pferde und Ponys ist gesorgt. Eine moderne und den Ansprüchen der Pferde im hohen Maße angepasste Freilaufführanlage sorgt für ein hervorragendes Training der Pferde und damit für die Gesunderhaltung bei gleichzeitig hoher Leistungsfähigkeit.

Die Pferde und Weiden

Weidehaltung gehört zur Pferdehaltung. Aber bitte im richtigen Maß.
In den Sommermonaten stehen unsere Pferde stundenweise und regelmäßig auf den Weiden. Im Hochsommer ist es für Pferde sicher nur schwer zu ertragen, wenn sie bei voller Sonneneinstrahlung den kompletten Tag auf der Wiese stehen und den Fliegen und dem stechenden Ungeziefer fast schutzlos ausgeliefert sind. Nach ein paar Stunden hilft der beste Fliegenschutz in der Regel nicht mehr und Fliegenmasken und/oder Fliegendecken werden zur schweißtreibenden Qual.
Deshalb holen wir die Pferde bei entsprechender Wetterlage bereits früh von der Weide und begrenzen die Weidezeit auf den frühen Morgen bis zum Vormittag.
Zum Reitstall gehören anmietbare Privatweiden, welche in eigener Verantwortung der Nutzer gemanagt werden. Das bedeutet, dass die Weiden im Prinzip ganzjährig genutzt werden können, was sich im Winter, auf Grund der hohen Verletzungsgefahr auf meist schlechtem Boden und auf Grund der Schädigung des Bewuchses nicht empfiehlt.
Einen “Bring- und Holservice” bieten wir in der Sommerzeit an. In der Regel wird dieser Service jedoch im Kreis der Einsteller geregelt.

Reithalle und Reitplatz

Die Anlage verfügt über einen Springplatz 50*90 Meter (Sand), über einen Dressurplatz 20*60 Meter und eine Halle 20*40 Meter, sowie über eine offene Freilaufführanlage mit 19 Metern Durchmesser.

 

Fragen?  …. Wir haben hier die wichtigsten Antworten zusammengetragen.

Haben Sie freie Boxen?

Wir können Ihnen zurzeit freie Pferdeboxen anbieten. Diese sind mit oder ohne Paddock verfügbar.

Was kosten die Boxen? 

Eine Paddock kostet: incl. 19% MwSt = 365,00 €
Eine Box ohne Paddock kostet: incl. 19% MwSt = 335,00 €
Der Preis beinhaltet die Grundversorgung (Stall, Futter, Misten, ggf. Medikamentengabe … usw.)

Als Einstreu haben wir Holzpellets. 8 Sack sind in der Monatsmiete incl. Mehrbedarf wird, falls gebraucht, zusätzlich berechnet.
Strohboxen sind auch möglich – jedoch gegen Aufpreis von 25,– Euro/Monat incl. MwSt. ** Bis Herbst 2019 ist Stroheinstreu nicht möglich.
Zusatzangebote wie Weide, Führanlage und andere Serviceleistungen können bei Bedarf in Anspruch genommen werden.

Einstreu – Stroh oder Späne …

Was bringt es dem Pferd?
Stroh ist zweifellos eine hervorragende Art der Pferdeeinstreu. Es muss jedoch ein paar Kleinigkeiten als Voraussetzung erfüllen.
Es muss sehr trocken gepresst worden sein. Eine Feuchtigkeit von unter 5% zum Zeitpunkt des pressen ist prima. 
Es muss weiterhin „das richtige“ Stroh sein. Weizenstroh ist klar der Allrounder an dieser Stelle. Es saugt gut, wird gerne gefressen und ergänzt den Bedarf an Raufutter und es bietet, mit seinen mittellangen Halmen eine weiche Einstreu.
Roggenstroh ist auch nicht schlecht. Es wird weniger gefressen, bildet auch weiche Liegeflächen und ist in der Ernte weniger anfällig für höhere Feuchtigkeit. Außerdem liegt auf einem Hektar Fläche sehr viel mehr Roggenstroh als Weizenstroh, sodass auch die Landwirte mitunter froh sind, wenn das Stroh vom Acker entfernt wird.
Der Nachteil von Roggenstroh ist, dass es deutlich weniger Flüssigkeit aufnimmt und durch seine langen Halme mehr Mist entsteht, der zudem länger braucht um zu verrotten.
Gerstenstroh als letzte nennenswerte Variante (bei uns in der Region gibt es keine nennenswerte Menge anderer Stroharten), ist bedingt nutzbar. Der große Vorteil von Gerstenstroh ist, dass Gerste mitunter einen Monat früher geerntet werden kann, sodass ein leeres Lager kurzfristig aufgefüllt werden kann. Die Einstreu bietet auch eine gute Liegefläche. Allerdings saugt Gerstenstroh gegenüber Weizenstroh geradezu lächerlich wenig Flüssigkeit auf. Bei uns hat Gerstenstroh nur in den heißen Sommermonaten brauchbar funktioniert. Bei nasskaltem Wetter war das eine einzige Grausamkeit. Von daher ist zu empfehlen, Gerste nur bei sommerlichen Temperaturen mit hoher Verdunstung einzusetzen. Die früher oft genannten Grannen der Gerste sind heute jedoch kein Problem mehr, da sie in der Erntetechnik so zerschlagen werden, dass sie nicht mehr, wie ein Nadelkissen, aus dem Stroh hervorragen.

Kurzstroh

Gute Erfahrungen haben wir mit allen Stroharten gemacht, wenn sie kurz geschnitten wurden. Moderne Pressen bieten ggf. die Möglichkeit, das Stroh in sehr kurze Stücke zu schneiden. Das ist teilweise etwas anstrengend, wenn man einen Großballen aufschneidet und dann einen Haufen lockeres Kurzstroh vor den Füßen liegen hat. Wir hatten da einen Plattformwagen, auf dem der Ballen lag und wir haben vor den Boxen jeweils die benötigte Menge entnommen. Das war praktikabel. 
Auch haben wir mit der „Hirlinger Strohhexe“ langes Stroh zu kurzem Stroh zerkleinert. Das war auch gut, jedoch immer eine aufwändige und staubige Sache. 
Warum jedoch Kurzstroh? Durch das Aufschlitzen der Halme, wird die äußere Schutzschicht auf den Halmen zerstört und die Feuchtigkeit dringt in das Stroh besser ein. Auch liegen die Pferde auf der Einstreu sehr gut. Weiterhin kann besser gemistet werden und es werden nicht große Mengen an Stroh verschwendet und abschließend verrottet der Mist aus Kurzstroh sehr … sehr viel schneller und besser, als Mist aus Langstroh.
Größtes Problem – der Mensch – Die Einsteller haben anfänglich arg mit dem Kurzstroh gefremdelt. Es sieht einfach weniger aus als eine normale Stroh Box und es ist irgendwie „anders“. Die gefürchteten Schlundverstopfungen, die oft als Argument gegen Kurzstroh aufgeführt wurden, können wir zumindest nicht bestätigen … und wir haben das über mehrere Jahre eingesetzt.

Warum haben wir von Stroh auf Holzpellets umgestellt?

Das Ende der klassischen Stroheinstreu zeichnete sich bei uns ab, als die letzten alten Mähdrescher mit einer Schnittbreite von 3 bis 4 Metern mühsam über die Felder zuckelten, während 100 Meter entfernt, moderne Erntemaschinen mit einer Arbeitsbreite von bis zu 12 Metern im „Turbo-Tempo“ ihre Kreise zogen.
Es mag auf den Ersten Blick keinen Unterschied machen ob der Halm von einer alten Maschine, oder von einer neuen Maschine abgeschnitten wurde. Auf den zweiten Blick wird jedoch klar, dass zwischen dem Eingang der alten Maschine und deren „Ausgang“ etwas anderes passiert, als zwischen dem Eingang der modernen Mähdrescher und deren „Ausgang“. Was hinter dem Heck einer modernen Maschine zu Boden fällt ist eine stark mechanisch bearbeitetet Biomasse aus dem Ausgangsprodukt Stroh. Eine alte Maschine, hatte Mühe den größten Teil der Körner auszudreschen und war froh, dass das Stroh wieder hinten rauskam. 
Die Aufarbeitung der Strohmasse hinter einem modernen Mähdrescher ist aufwändig. Das Stroh muss gewendet werden und damit weiter zerstückelt und da es keine vernünftige Struktur mehr hat wird es auch deutlich schwerer trocken und ist, vermutlich durch die globale Verletzung der Schutzschicht des Halmes, im gepressten Zustand auch viel anfälliger für Schimmelbildung und dann …. hat man schimmelige Stroh-Backsteine in der Lagerhalle liegen und will damit Pferde einstreuen? NEIN.
Den „Todesstoß“ für unseren Einsatz mit Stroh, verpasste uns die Errichtung einer Biogasanlage wenige Kilometer vor unserer Haustür. Plötzlich wurde überall Mais angepflanzt. Wenn Getreide auf den Äckern stand, musste das Stroh auf der Fläche bleiben, damit dem Boden nicht jeglicher Humus entnommen wurde. Dazu kamen noch schlechte Ernten mit wenig Stroh und Getreidesorten, die kürzere Halme haben und Spritzmittel, die den kurzen Halm weiter verkürzen ….. Abschließend waren dann noch die holländischen Anbaubetriebe für Pilze und kauften hier bei uns riesige Flächen Stroh auf, um ihren Bedarf für die Pilzzucht zu decken. 

Heute haben wir einen sehr geringen Strohbedarf und schauen, dass wir noch jemanden mit altem Mähdrescher finden, der uns etwas „laufen“ lässt. Dieses Stroh verwenden wir zusätzlich zum Heu als Leckerchen für unsere verwöhnten Pferde.

Und nun – Holzpellets – für die Pferdegesundheit ein dickes +

Mit Holzpellets sind wir nun auf eine staubarme und gut verwendbare Einstreuart umgestiegen. 
Wir haben für unsere Boxen ein Budget pro Monat inclusive. Wer möchte, dass sein Pferd mehr Einstreu bekommt, kann einzelne Pakete hinzukaufen. Die Einstreu ist leicht zu verarbeiten und während man an einer Stroh Box locker 15 Minuten herum arbeiten kann ist man bei Pellets Boxen meist nach 2 bis 5 Minuten fertig. Am praktischsten sind dabei die Pferde, die, mitunter ausschließlich, im Paddock sch***en. Bei einem unserer Ponys müssen wir oft tagelang nicht einmal in der Box arbeiten. Das war bei Stroh undenkbar.
Die Pferde liegen gut und gerne. Es gibt, bei richtiger Handhabung, keine Belastung der Atemwege durch Staubbildung (** ggf. muss man im Sommer mit der Gießkanne die Einstreu leicht anfeuchten). Weiterhin gibt es keine Belastung durch Schimmelsporen durch die Einstreu. Wir haben auch weniger Koliken, da die Pferde sich nicht endlos mit Stroh vollstopfen und erstaunlicherweise haben ein paar Pferde, welche allgemein als schwerfuttrig anzusehen waren, nach der Umstellung zugenommen. Auffällig ist zudem, dass wir, seitdem wir keine größeren Strohmengen mehr einlagern, signifikant weniger Mäuse und scheinbar keiner Ratten mehr haben. Die zwei Stallkatzen haben das also mittlerweile im Griff.
Die „Hinterlassenschaften“ von 100 oder 1.000 oder 10.000 Nagetieren, die sich in so einer Strohhalle zwangsläufig wohlfühlen (es gibt ja Futter ohne Ende, da viele Körner im Stroh liegen) fallen also weg.
Hinterlassenschaften, die nach dem Einstreuen „Auf dem Teller“ der Pferde landeten.
Gegen Holzpellets spricht weniger der Preis, welcher sich nach Betrachtung aller betriebswirtschaftlichen Faktoren, dem Preis von Stroh doch klar ebenbürtig zeigt, sondern viel mehr der ökologische Aspekt. Es ist nämlich ökologisch nicht etwas wundervolles, Bäume nur dafür zu fällen, damit wir unseren Pferden Holz einstreuen können. …. weshalb wir 2019 einen ersten Versuch mit Strohpellets unternehmen wollen und auch versuchen, unseren Ponystall mit minimaler Einstreu zu bewirtschaften. Wenn Sie mehr darüber wissen möchten, schicken Sie uns eine Nachricht und wir melden uns per m@il, sobald wir neue Erfahrungen zu teilen haben.

Werden Heunetze angeboten und ist Extra Heu möglich?

Zur Erklärung: „Heu ist mit großem Abstand das Futtermittel mit dem größten Kostenblock, welches in einem Reitstall verfüttert wird. Deshalb kann es bei einer geregelten, fairen wirtschaftlichen Betrachtung nicht in endlosen, freien Mengen zur Verfügung stehen. Ein Pferd, welches normale Mengen zu sich nehmen würde, müsste dann einen Vielfraß (bis zu 20 kg) mitfinanzieren. **Unfair**. Und Besitzer, die beim Nachmisten kiloweise Heu auf den Mist fahren, würden dies auf Kosten der anderen Besitzer oder des Stallbetreibers tun. **Unfair**.
Deshalb gibt es in der Regel Vorgaben der Stallbetreiber. So auch bei uns.“

Im Grundpreis sind ca. 8-10 kg Heu enthalten. Eine an sich ausreichende Menge für normale Pferde (rd. 600 kg) und übertrifft in der Regel die Fütterungsempfehlungen (1,7 KG/100 kg). Sollte Zusatzheu gefüttert werden, so wird dies gesondert berechnet. (Abwiegen von Heunetzen)
Wir können die Pferde auch mit Heunetzen füttern. Dies ist auch sinnvoll, insofern die Pferde in der Box mit Heu gefüttert werden sollen. Dann kommt es sonst zu hohen Verlusten bei Heu und Einstreu, da das Material von den Pferden in der Regel vermischt wird.
Wir stopfen jedoch die Heunetze nicht.
Dies ist Aufgabe der Pferdebesitzer. Die Netze werden im Bedarfsfall von uns gewogen.
Bei vertretbaren Wetterlagen wird das Heu auf dem Paddock gefüttert.
Eine Vermischung mit der Einstreu wird somit weitestgehend vermieden.
Auch reduziert die Fütterung mit Heu außerhalb der Box, die Übertragungsmöglichkeit von Wurmlarven.

Heuqualität

Heu ist ein Naturprodukt und unterliegt gewissen Schwankungen.
Es gibt Schwankungen in der Heuqualität, welche sich durch die Zeit ergeben. genau wie bei Lebensmitteln, so gibt es auch bei Heu Zeiten, innerhalb derer man Heu verbrauchen sollte. Nach Lagerdauern von über einem Jahr nach der Ernte noch von hoher Qualität zu sprechen, ist gewagt. In der Realität, lässt die Heuqualität nach einem Jahr deutlich nach, Was im Oktober noch prima war ist im April noch gut aber nicht mehr hervorragend (** bei guter Lagerung). Zweijähriges Heu …. nun ja … 
Bei uns wird Heu immer gut gelagert. Eine Verschlechterung der Qualität durch unsachgemäße Lagerung (unter Folien usw.) ist deshalb hier nicht thematisiert.
Wir machen kein Heu selbst, sondern arbeiten zu 70% mit vertrauten und zuverlässigen Lieferanten zusammen. 30% unserer Heulieferungen werden über Händler bezogen, bei denen wir gegenseitig ein hohes Maß an Qualität fordern. Wir die Heuqualität und die Zuverlässigkeit, die Händler die Qualitäten: Respekt, Kommunikation und klare finanzielle Regelungen.
Wer mit seinen Partnern ordentlich und fair umgeht … also nicht primär „Geldgesteuert“ denkt, kommt auch durch Krisenjahre wie 2018/2019 einigermaßen unbeschadet.
Zur Sicherheit für unsere Pferde, arbeiten wir mit all unseren Lieferanten und Dienstleistern überaus fair und vertrauensvoll zusammen.

Übrigens ist es sinnvoll, Lieferanten als Partner darauf aufmerksam zu machen, dass Giftpflanzen im Heu sind. Nicht jedoch mit der Keule. „Sie verkaufen mir das pure Gift, alles voller Herbstzeitlose und Jakobs-Kreuzkraut. Sie Halsabschneider!“ Sondern viel mehr als möglichst frühzeitiger Hinweis „Schauen sie mal auf Ihren Wiesen nach. Wir haben einige Blüten der Herbstzeitlose im Heu. (Hilfreich) Es war die Lieferung vom 2. Juni. Vielleicht wissen sie ja noch, welche Wiese das war und vielleicht können wir Ihnen helfen, wenn Sie die Pflanze bekämpfen müssen. immerhin ist Ihr Heu ja sehr gut und wir wollen usw….“
Wir führen mit unseren Lieferanten regelmäßig Gespräche und machen dies auf Augenhöhe …. als Dank stimmt die Qualität bei uns und der gerechte Ertrag bei den Lieferanten und alle sind froh.

Ein kleiner Tipp:
Mitunter ist die 100% Qualität nicht zu bekommen. Was nicht geht ist Schimmel (Husten und COB ist kaum zu vermeiden) und mehr, als minimaler Befall mit Giftpflanzen.
Wenn das Heu „eigentlich“ noch vertretbar ist, macht es Sinn, das schwächere Heu möglichst früh nach der Ernte in den Herbst hinein zu verfüttern. In den Wintermonaten hingegen sollte man die beste, verfügbare Qualität verfüttern. Bei uns gilt, das schwache Heu muss im Oktober gefressen sein.

Füttert Ihr Grünes?

Das beste heu ist Gras. Wir füttern zwischen Mai und Oktober regelmäßig, und in der Haupt- Vegetationszeit mitunter ausschließlich Grünfutter. 
Das wird von vielen Pferdebesitzern anfänglich mit Argwohn gesehen, von den Pferden nicht.
Natürlich wird die Umstellung nicht ohne Vermischung der Rationen von Heu und zunehmend Gras, vorgenommen.
Natürlich verändert sich auch etwas bei den Pferden, durch die massive Aufnahme von Flüssigkeit mit dem Futter. Die Äpfel werden auch mal matschiger, die Verdauung sortiert sich um ….. nach ein paar Tagen jedoch normalisiert sich das alles wieder und meist ist es nur die Farbe der Pferdeäpfel und der gesteigerte Pinkelalarm, was nach der Umstellung zu merken ist.
Wenn wir Menschen beginnen uns gesund zu ernähren, mehr Obst essen, weniger Fleisch und dafür frisches Gemüse …. wird sich auch unsere Verdauung verändern. Wer käme da voller Panik auf die Idee, zum Fast-Food zurückzukehren, nur weil es beim sch*****en etwas anders aussieht? 😉

Grasfütterung bringt viele Vorteile

In der Zeit der Grasfütterung werden die Pferde sehr gut versorgt. Nicht nur wir Menschen profitieren von frischem Gemüse und frischen Zutaten. Daran haben wir keinen Zweifel. Bei Pferden ist das nicht anders.
Schreckgespenster wie Koliken und Rehe und Kreuzverschlag werden immer wieder in den Ring geworfen, wenn es um Grünfutter geht. Nichts davon wurde bei uns jemals (und wir füttern seit 1994 Grünfutter) beobachtet. Auch unsere Tierärzte haben keine negativen Anmerkungen zur Grasfütterung.
Eher im Gegenteil, wurde noch keine Kolik während der Fütterungsphase mit Grünfutter festgestellt.
Auch Atemwegsprobleme gibt es dann nicht. Zu dieser Zeit ist nicht nur die Einstreu (Späne), sondern auch das Futter nahezu ohne Staubbelastung.
Das die Pferde in der Zeit einen generell zufriedenen Eindruck machen könnte einen falschen Gedanken hervorrufen, da die Pferde bei uns auch im Dezember vermutlich nicht unzufrieden sind. **es sei denn es ist dunkel und grau und „Pisswetter“ und keine sattgrüne Weide in Sicht 🙁 
Einzig „Himbeerpony_22“ aus dem Pony- und Pferdeforum, findet Gras doof.

Kann man aus zwei Paddocks eine große Paddockbox mit ggf. Gruppenhaltung machen?

Nein. Auch wenn es umsetzbar ist/wäre, machen wir das nicht.

Wird ein Weidedienst angeboten (rein/raus)?

Oft wird dies von den Einstellern untereinander abgesprochen und somit kostengünstig in Eigenregie erledigt.
Sollte dies nicht möglich sein, regeln wir das vom Stallteam aus. In den Sommermonaten wird der Weidendienst sichergestellt.

Wird auch im Winter ein „Matschpaddock“ oder ein entsprechender Auslauf angeboten?

Nein. Wir hatten früher solche Angebote gemacht, welche jedoch zum Einen schwach gefragt waren und zum Zweiten durch einige unnötige Verletzungen der Pferde begleitet waren. Die Pferde haben in der Regel einen Paddock direkt an der Box, auf dem sie auch Kontakt zu Artgenossen aufnehmen können. Für die Bewegung ist die Freilaufführanlage  (6 Pferde und 19 Meter Durchmesser), außer bei vereister Lauffläche und extrem schlechten Wetter, ein TOP Beitrag zur Gesunderhaltung der Pferde.
Die angemieteten Weiden können jedoch eigenverantwortlich auch im Winter genutzt werden. Dies empfiehlt sich jedoch nicht, da die Grasnarbe durch die Nutzung außerhalb der Vegetationsperiode stark beansprucht wird und es in der Folgesaison zu minderwertigem Aufwuchs kommt.

ACHTUNG ! Bei der Weidenutzung im Winter erheben wir eine Kaution auf die Weidefläche in Höhe 400,– €, da die Fläche in schlimmsten Fall im Frühjahr/Sommer neu eingesät werden muß und dann für eine Saison nicht genutzt werden kann.

Wie ist das mit der Freilaufführanlage für Pferde?

Die Führanlage läuft in der Regel täglich am frühen Nachmittag oder morgens. Die Pferde werden von Stallteam in die Anlage gebracht.
Lediglich bei sehr schlechtem Wetter und/oder Eis/Schnee auf der Lauffläche steht die Anlage.
Die Nutzung der Führanlage ist eine Zusatzleistung.

Kann ich als Pferde-Einsteller unbesorgt in den Urlaub fahren?

Ja, sicher.
Wir können die Pferde entsprechend versorgen. Das tägliche Training kann durch die Nutzung der Führanlage zum Teil abgedeckt werden. Weideservice in der Saison ist auch möglich, ebenso Arbeiten unterm Sattel / an der Longe.
** Zusatzleistungen
Für medizinische Eventualitäten stehen wir natürlich auch bereit und organisieren alles was Ihr Pferd in solchen Fällen braucht.
Übrigens ist seit 15 Jahren eine Tierärztin Teil des Teams. Sie ist insbesondere mit für das Stall- und Gesundheitsmanagement zuständig.

Wie kann ich die Reitanlage nutzten?

Als Einsteller können Sie unsere Anlage komplett Nutzen (Halle, Spring- und Dressurplatz)
Natürlich ist bei uns auch ein wenig Betrieb. So haben wir einen kleinen Schulbetrieb, welcher im Winter die Halle täglich nutzt. In der Regel ab 16:00 Uhr bis ca. 19:00 Uhr ist dann Unterricht – bei freier Hallennutzung durch die Einsteller.
Longieren ist während der Unterrichtszeiten nicht gestattet.
Als Einsteller kann man auch bei einer Schulstunde mitreiten. Das ist recht günstig und in einer tollen Gruppe macht das ja auch Spaß.
Wer im Winter zwischen 15:00 Uhr und 19:00 Uhr die Halle für sich alleine haben möchte, wird bei uns also eher nicht fündig.

Kann ich mich bei besonderen Aktionen mit einbringen?

Na klar! Wir haben immer wieder tolle Aktionen, bei denen wir unsere Einsteller und Mitglieder gerne einbeziehen. So gut wie alles ist möglich und fast nichts ist ein „MUSS“.
Genannt seinen hier gemeinsame Turnierbesuche genauso wie Ausritte im Taunus oder im Vogelsberg, Radtouren oder Grillabende oder Gartenarbeit im Team mit Mittagspause am großen Suppentopf.

Was ist bei einem Stall fürs Pferd besonders wichtig?

Wichtig für Sie….

„Wird mein Pferd gut versorgt?“ Unsere Philosophie ist, dass wir unsere eigenen Pferde gut versorgen und wir machen keinen Unterschied zwischen den Pferden.
Die Futtermittel sind durchweg hochwertig, die Stallanlage ist ordentlich, die Versorgung klappt seit 1994 zuverlässig…… Wir können das.
Kraftfutter gibt es 3 mal täglich, Heu gibt es 2 mal täglich (Heunetze auch 3 mal täglich gegen Zuzahlung), gemistet wird täglich. Eigenes Nachmisten ist möglich.

Wichtig für uns ….

Wir sind eine sehr kleine Stallgemeinschaft und fänden es toll, wenn neue Einsteller zu uns wollen, weil sie neben der Versorgung des Pferdes auch unser stressarmes Stallklima mögen und schätzen. Deshalb haben wir immer ein offenes Ohr und freuen uns über jeden Besuch.

Wie werden die Pferde geimpft und entwurmt?

Sowohl die Standardimpfungen, als auch die Bestandsentwurmungen sind bei uns verpflichtend.
Hier gehen wir mit dem Gesundheitsmanagement, welches von der überwiegenden Anzahl der Tierärzte empfohlen wird, konform.

Kann ich mir den Stall einmal anschauen?

Ja. Gerne.
Wenn Sie weitere Fragen haben oder sich den Stall einmal anschauen möchten … nur zu.
Entweder kommen Sie einfach einmal vorbei und nehmen Sie „Witterung“ auf, oder Sie machen einen Termin aus wir nehmen uns gerne die Zeit, um Ihnen Stall und Menschen einmal vorzustellen.

Werden die Böden täglich abgefahren?

Nein
Wir haben in der Halle und auf den Plätzen lehmhaltige Sandböden, die recht gut liegen.
Es ist so, dass es durch die Nutzung der Böden auch zu Unebenheiten und Hufschlagbildung kommt, die nicht täglich ausgeglichen werden können.
In der Regel sind die Böden gut bereitbar. Aus eigenem Interesse, da unsere Pferde dort die meisten Distanzen laufen und wir auf deren Gesundheit angewiesen sind.

Habe ich als Einsteller die freie Reitlehrer / Trainer / Bereiterwahl und kann meinen eigenen Trainer mitbringen?

Leider nein.

Kann ich mir das Training / die Reitstunden einmal anschauen?

Natürlich können Sie sich unsere Trainingseinheiten anschauen oder als Gastreiter an den Trainingseinheiten teilnehmen oder mit einem unserer Schulpferde einfach einmal hereinschnuppern…. Wir haben ein offenes Haus und pflegen unsere offene Kultur.

Passe ich in diesen Stall? … „Ja“ und/oder „Nein“ …

Gehen wir einmal davon aus, dass beileibe nicht jeder bei uns seine Heimat findet, weil wir nicht für jeden ein „toller Stall“ sind.

Welchen Stallgeruch haben wir?
Bei uns ist oft viel Leben auf dem Hof.
Uns besuchen Kindergartenkinder und Schulkinder, wir haben unsere Reitschule und ein nettes Team als Einsteller.
Es scheint die Sonne in jede Box. Bei Sturm und Regen wünschen auch wir uns mitunter in einen völlig geschlossene Stall in dem alles trocken und warm ist – bei gutem Wetter freuen wir uns darüber, dass es ist, wie es ist.
Unser Hufschlag hat auch mal eine Welle und gelegentlich staubt´s.
Wie jeder Stall, hat auch unserer sein eigenes Klima. Es wird mal gezickt – es wird mal umarmt – es ist eine große Familie in der die normalen Probleme auch gelöst werden und sich nicht über Monate und Jahre zu riesigen Bergen aufhäufen.

Ob wir für Sie der Ort sind, wo Sie und Ihr Pferd sich zuhause fühlen können und wo Sie täglich mit Freude und nicht mit Frust Ihrer Passion nachgehen können, entscheiden Sie.

Wir müssen keine Box vermieten – aber wir machen es gerne, wenn Kopf und Bauch laut „Ja“ sagen.